Disclaimer (eh klar): Dies ist mein Blog. Nicht der Blog der Leute, für die ich arbeite. Er gibt daher nur meine Sicht wieder, nicht die der Leute für die ich arbeite. Oder gearbeitet habe. Ebenso wenig soll dieser Blog ein Zeugnis meiner Web 2.0 oder PR 2.0-Kompetenzen darstellen – wollte ich das, würde ich sicher einen selbstgehosteten Blog verwenden, regelmäßig die neuesten Plugins ausprobieren, mindestens täglich etwas publizieren und mich dabei an die aktuellen Web 2.0 Memes halten, Referenzen zu anderen Blogs in meiner Mikronische herstellen, etc pp. Aber: Wenn ich diesen Blog zum Hauptquartier eines so verstandenen, persönlichen Brand Managements machen müsste, hätte ich bald gar keine Freude mehr am eigenen Bloggen. Und das darf nicht passieren:)
Frage: Warum liest man hier so wenig im engen Sinne Wissenschaftliches?
Antwort: Das Betreiben dieses Blogs und mein ganzes Umherstreifen im sozialen Netz ist zugleich Teil meiner Forschung – ich lasse mich dabei von medieninduziertem Begehren leiten. Und mein Begehren hat scheinbar wenig Lust auf einen engen wissenschaftlichen Fokus auf diesem Blog. Siehe dazu auch meine Notizen im Regelwerk.
Kontakt: Bitte das Email-Formular auf meinem Google-Profil verwenden. Dort befinden sich auch eine Selbstbeschreibung und Links zu meinem Socialmedia-Miniversum. A self-description can be found on my Google Profile, where you can also contact me or learn how to find me on the social web.
Ein paar Infos über das Header-Image:
1) Offensichtlich Interpretierbares wird ja schnell ein bisschen fad, dennoch habe ich mich dazu hinreißen lassen, etwas dezidiert Analoges als Bildsujet auszuwählen, als Kontrast zum Thema Digitale Online-Medien.
Und wenn man genau hinschaut, dann sieht man, dass das ‘jana’ in Verbindung mit der hohlen Stelle im Orangeninnern fast so etwas wie einen dieser hippen Web 2.0 Buttons bildet:

Toll, wa? Auch das Web 2.0 greift halt nur wieder auf die verfügbaren Formen von Mutter Natur zurück:-D
2) Die digitale Welt erlaubt uns ,technisch gesehen, alles Digitale zu kopieren – rechtlich ist das nicht ganz so einfach. Deswegen habe ichfür das obige Bild ein ‘public domain’ Bild als Ausgangsmaterial gewählt: Public domain heißt auf deutsch ‘gemeinfrei und bedeutet, dass niemand mehr Urheberrecht darauf erhebt. Eine andere Alternative sind Creative Commons Lizenzen – dabei kann man Werke auch einfach so nutzen, ohne den Urheber zu fragen. Man muss lediglich ein, zwei bis drei Regeln beachten, die der oder die Urheberin in der jeweils ausgewählten Lizenz beschrieben hat, z.B. muss man ihm oder ihr in aller Regel Credit geben (mehr darüber findet man hier).
Mit einem gemeinfreien Bild ist man dann sogar noch sicherer auf der sicheren Seite, weil man selbst die Quelle nicht meh angeben muss. Solche gemeinfreie Bilder findet man z.B. bei den Wikimedia Commons – ob ein Bild gemeinfrei ist oder nicht, kann man der Beschreibung auf der Bilderseite entnehmen. Das Bild, dem ich einen Ausschnitt für meinen Header entnommen habe, wurde z.B. vom Agricultural Research Service des United States Department of Agriculture in die Gemeinfreiheit entlassen.
Meine geo.position content=”48.2358;16.3582″ (richtige Metadaten kann man ja nicht einbauen auf WordPress.com, aber evtl. hilft’s ja doch was)
<meta name="ICBM" content="48.2358, 16.3582" />
<meta name="geo.position" content="48.2358;16.3582" />
19. April 2008 um 10:52
Hallo Jana
bin zufällig über deinen Blog gestolpert. Hättest Du nicht Lust mal bei unserer informellen Gruppe “Internetforschung” vorbeizuschauen? Wir sind DissertantInnen der Uni Wien, die sich interdisziplinär mit Fragen des Internets beschäftigen. Mehr dazu auf http://internetforschung.wordpress.com.
Sigrid
19. April 2008 um 3:06
Hallo Sigrid, sehr sehr sehr gerne! Hatte schon versucht eine solche lose vernetzte Gruppe mit Leuten vom 21. FFK ein weimar http://www.ffk2008.de zu gründen, was daran scheiterte, dass die kommunikationspreferenzen (nur mailinglist? auch blog? facebook – in jedem fall/ganz und gar nicht?) so disparat waren.. yay bin sehr gerne dabei. nehmt ihr mich mit auf die blogroll? gibt es ab und an face to face treffen? alles gute: Jana
19. April 2008 um 4:55
Habe dich jetzt mal auf unserer Seite in die Linkliste aufgenommen. Jetzt must Du aber auch persönlich auftauchen
Liebe Grüße
Sigrid
23. April 2008 um 6:17
Bin über Max’ twitter auf Jana gestoßen. Nun würde Jana gerne zum ersten twittergrill einladen. Siehe: http://www.bessergehtsimmer.at/2008/04/23/wie-die-spatzen-am-dach-twittergrill-1/
Was ich damit auch tue. Würd mich freuen, MFG Hannes
2. Juni 2008 um 5:10
beim gruber? wow. höre immer nur dass er so chaotisch ist. kommst du klar mit ihm?
und ich schau auch immer im selfhtml nach wenn ich mich nicht auskenne. finde das auch ziemlich toll eigentlich!
2. Juni 2008 um 6:21
selfhtml rules! vermutlich ist mir grubers chaos noch nicht aufgefallen, weil ich selbst der kunst des konstrollierten chaos fröne *hüstel* oder mir zumindest einbilde, die kontrolle zu behalten. nee, echt alles fein!
2. Juni 2008 um 7:47
achso ist das (= er is ja bei uns auch immer fürs erasmus zuständig und ich hab schon öfter gehört dass er manchmal etwas verwirrt ist und so (=
aber ich finds lustig über wordpress jemanden zu finden der auch in wien auf der thewi ist, hehe. die welt ist klein
6. Juni 2008 um 4:03
Hallo Jana,
willkommen in der Fremde, die auch in der Heimat anwachsen kann. Ich erkenne dich noch wieder und finds echt schade, dass wir uns nicht mehr zum Lunch daten!!!
Wenn du mal in Köln bist besuch mich mal in der Marzellenstr. http://www.laetarebuch.de:
Dodi
29. Januar 2009 um 5:21
Mal eine blöde Frage zum Titel dieses Blogs: digitale online medien (digiom)
Gibt es auch analoge online medien (analom)
Grüße, Stefan
29. Januar 2009 um 5:26
Ja, online sein heißt, zu einem Informations/Kommunikation Netz zum gegenwärtigen Zeitpunkt Zugang zu haben. Das ist zum Beispiel auch schon beim Telefon- oder Funkradionetz, sogar beim Fernsehnetz der Fall. bei Letzterem ist das ganze aufgrund der Push-Qualität des Fernsehens aber ziemlich unspannend.