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Unser Twitter-Steckbrief ist da! „Microblogging und die Wissenschaft.“

22. Dezember 2009

Free ClipartMein schönstes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr! Unser vom Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) herausgegebene Twitter-Steckbrief, in den nicht nur Arbeit und Zeit, sondern auch etliches Herzblut geflossen ist, ist endlich fertig und steht zum Download bereit: 895 KB schwer, 56 Seiten von Front- bis Backcover!

Herwig, J., Kittenberger, A., Nentwich, M. und Schmirmund, J., 2009, Microblogging und die Wissenschaft. Das Beispiel Twitter. Steckbrief 4 im Rahmen des Projekts „Interactive Science“. ITA-Reports, Nr. a52-4 hrsg. v. Institut für Technikfolgen-Abschätzung, Wien: ITA.

Direkter PDF-Downloadlink: http://epub.oeaw.ac.at/ita/ita-projektberichte/d2-2a52-4.pdf

Short-URL zur Download-Seite: http://bit.ly/twitterita

Ziel des Steckbriefs ist eine Einschätzung des Potenzials von Microblogging für die Wissenschaft – inwieweit können Dienste wie Twitter und Friendfeed die Wissenschaft in ihren Grundfunktionen, WissenschafterInnen bei sowohl formalisierten (z.B. Konferenzen und Dokumentation) als auch informellen (z.B. Austausch in Teams) Aktivitäten unterstützen?

Um die Frage, was Microblogging eigentlich ist, zu beantworten, haben wir u.a. folgende Schematik – in Fortführung meines Beitrags zur Netcultures Tagung in Basel (vgl. Slides 9ff ) – entwickelt, welche den Unterschied zwischen den ein- oder wechselseitigen bzw. nicht unmittelbar abbildbaren Kontaktverhältnissen auf Twitter, Social Networking Sites (SNS) und Blogs darstellen soll; bei der Charakterisierung der Unterschiede insbesondere von SNS und Microblogs haben wir uns dabei von den in einem Panel von Pearson, Boyd, Long und Tuszynski verwendeten Begriffen, Friends and Followers: Renegotiating Friendship Online, leiten lassen:

Die Ergebnisse sind dabei nicht nur für für WissenschafterInnen anwendbar, etwa wenn es darum geht, wie mit den sich aufweichenden Grenzen zwischen beruflichen und persönlichen Kontexten umgegangen werden kann, gerade in Bereichen wie der (Wissenschafts-)Kommunikation. Wie wir es im Steckbrief zusammengefasst haben: „Wer darf und/oder soll mittels Microblogging im Namen oder Kontext welcher Organisation worüber sprechen?“ (S. 22/PDF S. 34).

Die Inhalte des Steckbriefs in der Übersicht:

1  Allgemeines

1.1  Microblogging: Zwischen Blogs und sozialen Netzwerkdiensten
1.2  Kommunikation und Interaktion auf Twitter
1.3  Inhalte und Zugangsweisen
1.4  Archivierung
1.5  Alternative Plattformen
1.6  Demographie von Twitter

2  Microblogging für WissenschafterInnen

2.1  Mögliche Inhalte von Twitter-Nachrichten in der Wissenschaft
2.2  Informelle Kommunikation und Microblogging
2.3  Microblogging im Rahmen von Konferenzen
    2.3.1  Microblogging als Feedbackkanal und Organisationshilfsmittel
    2.3.2  Plattformspezifische Aspekte
2.4  Microblogging in der (externen) Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
    2.4.1  Forschungs- und Lehreinrichtungen
    2.4.2  WissenschafterInnen
2.5  Exkurs: Wie WissenschafterInnen Twitter nutzen – Eine Momentaufnahme
    2.5.1  Untersuchungsgegenstand und konzeptionelle Überlegungen
    2.5.2  Empirische Erhebung
    2.5.3  Ergebnisse und Interpretation
2.6  Microblogging und Lehre

3  Ausblick und Bewertung

3.1  Potenzialabschätzung: Was kann Microblogging für die wissenschaftliche Praxis leisten?
3.2  Mögliche Funktionen von Microblogging in Forschung und Lehre
3.3  Ausblick

Eine kleine Serviceleistung, die ihm Rahmen des Steckbriefes entstand ist ein Microblogging-Glossar, das einerseits auf den abschließenden Seiten des PDF-Dokuments selbst, andererseits im Web zu erreichen ist unter dieser URL: http://bit.ly/twitterglossar.

Ein englischer Abstract findet sich u.a. auch auf Michael Nentwichs Researchgate blog: http://bit.ly/twitteritablog

Projektleiter sowohl im wissenschaftflichen als auch redaktionellen Sinne war Dr. Michael Nentwich (a.k.a. @cyberscientist), Direktor des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung (ITA); außer mir haben als Beitragende mitgewirkt Axel Kittenberger (a.k.a. @axkibe) , Doktorand an der Uni Wien und wie ich Mitglied in der Gruppe Internetforschung sowie Jan Schmirmund (a.k.a. @J_SCH), Mitarbeiter und Doktorand am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen, welches wie das ITA Mitglied im Forschungsverbund Interactive Science ist, in dessen Rahmen auch der Steckbrief enstanden ist. Bereits publiziert wurden Steckbriefe zu Wikipedia und anderen Wikimedia-Projekten in der Wissenschaft sowie zu Second Life in der Wissenschaft – ein weiterer zum Thema Google/Suchmaschinen und die Wissenschaft ist in Arbeit.

Dank geht auch an Wolfgang Reinhardt (a.k.a. @wollepb), Martin Ebner (a.k.a @mebner) und Kollegen, deren Paper „How People are Using Twitter during Conferences“ sehr hilfreich für uns war, ebenso wie der Beitrag von Annabell Preußler (a.k.a @preußler) und Michael Kerres (a.k.a. @mkerres), „Soziale Netzwerkbildung unterstützen mit Microblogs (Twitter)“ sowie an viele weitere, auf die in der umfangreichen Bibliografie verwiesen wird.
Der Steckbrief erscheint in kleiner Auflage auch im Druck und ist unter folgenden ISSNs veröffentlicht:

ITA-PROJEKTBERICHT NR. A52-4 ISSN: 1819-1320 ISSN-ONLINE: 1818-6556

Und jetzt geht’s ab in die Weihnachtsferien!:mrgreen:

Related Blogposts:
Michael Nentwich: Microblogging and Science (abstract in English)
Axel Kittenberger: Microblogging und die Wissenschaft
Jan Schmirmund: Microblogging und die Wissenschaft und Microblogging-Glossar

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8 Kommentare leave one →
  1. Johannes brötz permalink
    22. Dezember 2009 1:16 pm

    sehr gut!

    Und scheeene weihnachtsferien!

  2. 22. Dezember 2009 1:31 pm

    oh, danke sehr:) feeeeeerien:)

  3. 22. Dezember 2009 8:59 pm

    Vielen Dank, wird sofort unter die Lupe genommen!🙂

  4. 23. Dezember 2009 2:44 am

    merci, wenn was fehlt bitte bescheid sagen.

  5. 23. Dezember 2009 5:47 pm

    Eine sehr gute Arbeit dieser Steckbrief, bravo und frohe Weihnachten

  6. 23. Dezember 2009 6:06 pm

    danke sehr! ebenfalls frohe weihnachten:)

Trackbacks

  1. Microblogging und die Wissenschaft - tl;dr?
  2. links for 2010-03-05 « cut, copy and paste

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