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Wofür ich diese Woche dankbar bin (Friday Fives)

21. November 2014

Auf dem Blog von Frau Buntraum gibt es eine wöchentliche Kolumne, die Friday Fives: Fünf Dinge, die in dieser Woche gut waren. Eigentlich schleppe ich mich derzeit so von Tag zu Tag und von Woche zu Woche. Gerade in so zähen Zeiten sind mir solche kurze Innehalt- und Dankbarkeitsexerzitien hilfreich, deshalb heute auch von mir meine Friday Fives:

  1. Der Besuch meiner Mutter: Wie bei vielen erwachsenen Menschen und vielleicht gerade Frauen ist das Verhältnis zu meiner Mutter nicht immer entspannt. Trotzdem kommt sie 700 Kilometer gefahren um uns zu helfen, wenn wir sie brauchen (und das tun wir, gerade in dieser zähen Zeit). Danke dafür, liebe Mama, und danke, dass es dich gibt.
  2. Eine blöde Viruskrankheit: Das ist eigentlich das Letzte, das ich gerade brauchen kann. Und trotzdem war sie ein guter Reminder, dass man nicht immer den letzten Saft aus sich rauspressen kann. Und natürlich kann eine Krankheit auch insofern hilfreich sein, als sie einen zwingt, sich mal flach zu legen, wo man selbst versucht mit letzten Ressourcen weiter zu machen.
  3. Wie die Kinder miteinander spielen: Wird man als erziehungsberechtigter Mensch krank, ist man ja immer noch erziehungsberechtigt und -verpflichtet. Die Kinder, die in verschiedene Gruppen in Kindergarten/-krippe gehen, haben aber zum Glück eine solche Freude daran, nach dem Kindergarten miteinander zu spielen, dass das Betreuen nur halb so anstrengend ist. Da sind wir wirklich gesegnet.
  4. Wie die Kinder miteinander streiten: Vor ein paar Monaten fing es an, dass die Kinder sich so miteinander stritten: „Maaaama, der J hat mir x ge-x-t!“ (der Kleine fand non-verbale Wege, das auszudrücken). Wir haben versucht, nach Möglichkeit an sie zurückzugeben: „Was sagt denn J dazu?“ – „Nix.“ – „Sag es ihm, damit er es auch versteht.“ Und so weiter, in Varianten, bis zu „Sprich bitte direkt mit J/M, er/sie ist derjenige, der das wissen muss.“ Und nach und nach begann es zu funktionieren. Zum Geburtstag bekam J ein Zirkuszelt, in dem sie nun immer sitzen, und nun klang es gestern daraus: „Aaaaaua! J, das hat mir weh getan! … (mutmaßliche Versöhnungsszene)…. Willst du eine Babykatze sein? Dann bin ich auch eine Babykatze.“
  5. Dass der Mann gestern früher nach Hause kam: Trotz Agenturjob, wo meistens eher draufgelegt werden muss – ab und zu geschehen Wunder und er ist um halb sechs schon da. Das hat meinen dröhnenden Kopfschmerzen gestern sehr gut getan. Und den Kindern noch viel mehr.

Zirkuspanda

Zu Frau Buntraums heutigen Friday Fives.

One Comment leave one →
  1. Robert Lender permalink
    23. November 2014 12:10 am

    Finde ich eine gute Idee immer wieder innezuhalten um über das Positive im eigenen Leben nachzudenken. Es gibt oft mehr als man/frau gerade in Zeiten von Stress/Krankheit/… immer im Kopf hat.

    Dein Artikel war mir dann sogar ein Hinweis selbst ein wenig zurückzuschalten. Und damit gleich auch einem anderen Menschen eine Freude zu machen.

    Somit danke für die Zeilen, oder anders gesagt: Bloggen hilft🙂

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