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Eventhinweis: „Ladies Night: Warum das Geplauder im Social Web männlich ist.“

13. August 2012

Gerne hätte ich zu dieser Veranstaltung und ihrem provokanten Titel ein längeres Blogpost verfasst – meine Position in aller Kürze findet sich unten – allerdings fällt dieses aus Gründen weg. Ich werde mit einem Impulsreferat hierzu beitragen und ich teile die These, dass das Social Web-Geplauder männlich ist, nicht:

APA E-Business-Community:
Ladies Night: Warum das Geplauder im Social Web männlich ist.

Wer hat Facebook, Twitter & Co. erfunden? Richtig, Männer. Aber Frauen haben die Oberhand, sollte man meinen, schließlich waren PR und Marketing – eigentlich Kommunikationsangelegenheiten generell – eh und je weibliche Domänen. Weit gefehlt: Nur 5 der Top-30 Twitterati in Österreich sind Frauen.

Was ist passiert? Ist weibliches Networking nicht mehr gefragt? Wie kommt es, dass sich Männer inzwischen auch schon bei den virtuellen Dialogen in den Vordergrund drängen? Lassen sich Frauen so leicht unterbuttern? Wo ist die Social-Media-Kompetenz im Unternehmen wirklich angesiedelt? Und wie hebt man diese Potenziale? Schließlich verändern sich dadurch unsere Kommunikation, der Umgang mit Wissen und die tägliche Entscheidungsfindung im Privat- wie Berufsleben.
Datum: Donnerstag, 23. August 2012
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 – 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß
Zur Anmeldung

Meine Position in alle kürzer sei an dieser Stelle mitgereicht – ich hoffe, wir sehen uns dann (ob Ladies Night heißt, dass nur Frauen kommen sollen/dürfen?)!

Rund um Studien zum Einfluss von Social Media UserInnen auf die gesellschaftlichen Diskurse wird immer wieder die geringe Repräsentation von Frauen gerade unter den ‚Top-Influencern‘ beklagt. Wahlweise werden die Ursachen dafür einem latenten Sexismus zugeschoben (‚Frauen werden in Social Media-Konversationen übergangen‘) oder den Frauen selbst (‚Frauen schreiben nur über Katzen und Kinder, nicht über Politisches‘). Im schlimmsten Fall werden äußere Repräsentationsfragen auf einen bloßen Biologismus reduziert (‚Männer/Frauen sind eben so‘), zuwenig Beachtung findet jedoch die Frage, wie Kategorien des Politischen überhaupt modelliert werden; von dem Verständnis, dass das Persönliche das Politische sei, wie es die Frauenbewegungen der 60er und 70er formulierten, ist sichtlich wenig übrig geblieben. Statt das Netzwerken wahlweise als männliche oder weibliche Eigenschaft zu reklamieren, gibt der Impulsvortrag einen kurzen Einblick in den Konversationsalltag einer geschützt – und das heißt: für Twitter-Rankings und Social Media-Studien uneinsehbar twitternden – Twittermom, die von ihren 40 ‚Followern‘ mehr profitiert als von den über 3000 auf ihrem öffentlichen Account.

One Comment leave one →
  1. 22. Oktober 2012 12:05 am

    “Ladies Night: Warum das Geplauder im Social Web männlich ist.”
    …besser kann man es nicht formulieren. Mein Freund gehört auch zu diesen Typen, regt sich auf wenn ich längere telefoniere aber verbringt mindestens die doppelte Zeit im Social Web um sich mitzuteilen. Da wäre er mit dem Telefon effizienter😉

    liebe Grüße
    Diva

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