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Anonymous im Fernsehen

30. November 2011

Damit die Links nicht untergehen: Am Montag (28.11.11) gab es im ORF2 Kulturmontag einen Beitrag zu Anonymous und Occupy, zu dem u.a. ich und Peter Purgathofer (in der Reihenfolge des Erscheinens) Wort gespendet haben.

Beschreibung via ORF.at:

PROTEST-BEWEGUNG: OCCUPY UND ANONYMOUS Wer steckt hinter der Maske und wird jetzt die Welt gerettet? Der kultur.montag richtet zur Klärung beitragende, wichtige Fragen an Experten.

Die Anonymous Expertin Jana Herwig, verfolgt das Phänomen seit Beginn. Wer ist Anonymous? Was wollen sie? Wofür steht diese Maske, die bereits ins popkulturelle Gedächtnis eingegangen ist? Peter Purgathofer erörtert die Proteste im öffentlichen Raum und spricht über die Zusammenhänge zwischen WikiLeaks, der Occupy Bewegung und der Anonymous Bewegung?

Was wollen die Occupy ProtestantInnen überhaupt?
Und wie muss man mit den antisemitistischen Ausfällen dieser Bewegung umgehen? Was bedeutet heute Besetzung des öffentlichen Raums. Wird doch öffentlicher Raum immer mehr privatisiert. Nicht umsonst ging die Occupy Bewegung von dem Kanadischen Underground Magazin Adbusters aus, deren Betreiber immer wieder mit Plakatübermalungen und Umcodierungen von Markennamen im öffentlichen Raum für Aufsehen gesorgt haben.

Wieviel „radical chic“ ist aber auch bei Occupy? ProtestantInnen tauchen in Modeblogs auf, Hollywoodstars und auch Obama schmücken sich mit Sympathiebekundungen.

TV-Beitrag: Constanze Griessler, Franziska Mayr-Keber

Am 6. November lief ein Anonymous-Beitrag auf Yourope (arte) mit einem etwas anderen übergeordneten Fokus: Crowdsourcing. Unter anderem wurde jemand vom österreichischen Verfassungsschutz befragt, ich schließe mich als Nachrednerin an. Das Video kann man (noch) auf den Seiten von arte anschauen: Anonymous bekämpfen mit Crowdsourcing die Mächtigen.

Wer sich weitergehend beschäftigen will mit Anonymous, 4chan und AnonAustria, der möge die folgenden Artikel herunterladen:

Herwig, Jana, "Von 4chan zu Anonymous und AnonAustria: Von der kollektiven Identität zum global-lokalen aktivistischen Kollektiv", in: Brigitte Kossek/Markus Peschl (Hg.), digital turn (Sammelband zur Ringvorlesung), Wien: Vienna University Press, in Vorbereitung.
• Download Manuskript (26.9.2011), PDF, ca. 220 KB

—, "The Archive as the Repertoire. Mediated and Embodied Practice on Imageboard 4chan.org", in: Günther Friesinger/Thomas Ballhausen (eds.): Mind and Matter. Paraflows 10 Symposium, conference proceedings, to appear in print in 2011.
Download manuscript, PDF, 205 KB

—, "’Post your desktop!’" – Analyse eines Sonderfalls der Verhandlung von Nähe und Identität im Web", in: Media and Proximity / Medialität der Nähe, Tagungsband, Siegen, Graduiertenschule Locating Media, erscheint 2011
• Download Manuskript, PDF, 246 KB

—, "Fluktuierende Kollektive, lebendiges Archiv: Semiologische Praktiken im Imageboard 4chan", in: Christine Ehardt/Daniela Pillgrab/Marina Rauchenbacher/Barbara Alge (Hg.): Inzenierung von „Weiblichkeit“. Zur Konstruktion von Körperbildern in der Kunst, Wien: Loecker 2011 (im Erscheinen).
Download Manuskript, PDF, 220 KB

4 Kommentare leave one →
  1. 30. November 2011 8:07 pm

    super beiträge & v.a. schöne wortspenden!!!

  2. 30. November 2011 8:59 pm

    danke dir!

  3. Lutz permalink
    27. Januar 2012 10:33 pm

    Wird man jetzt etwa narzistisch?

  4. 13. Februar 2012 12:13 pm

    @Lutz Weil man spricht über das, was man macht? (Fall ja: nein, lies auf Wikipedia nach, was Narzissmus ist).

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