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Auf dem Weg zum Rauchverbot in Österreich: Jetzt die Unterstützungserklärung unterzeichnen!

16. März 2010

Als nicht austrifizierte Bürgerin darf ich selbst leider nicht meinen Namen auf die Liste setzen, ich möchte sie aber doch allen empfehlen, die über einen österreichischen Pass verfügen: Das Sammeln der Unterstützungserklärungen für ein Rauchverbot in österreichischen Lokalen hat begonnnen! Mitmachen, wem was an Lokalbesuchen ohne Rauch, Gestank und Tränen liegt! Oh, und nicht zu vergessen die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit – Details findet man hier: nichtraucheninlokalen.at

Volksbegehren funktionieren wie folgt (siehe Wikipedia-Artikel Volksbegehren (Österreich)):

Um eine österreichweite Eintragungswoche für das Volksbegehren beantragen zu können, sind Unterstützungserklärungen nötig. Dazu werden ein Promille der durch die letzte Volkszählung erhobenen Bevölkerungszahl an gültig unterschriebenen Unterstützungserklärungen benötigt (derzeit 8032). Die Unterschrift muss auf dem Heimatgemeindeamt oder dem Magistrat vor dem Beamten geleistet werden. Alternativ konnte bis 1999 ein Volksbegehren auch von acht Abgeordneten zum Nationalrat oder von je vier Abgeordneten drei unterschiedlicher Landtage initiiert werden.

Ein Volksbegehren muss im Nationalrat behandelt werden, wenn es mindestens 100.000 Unterschriften erreicht (bis 1981 mussten es 200.000 sein) oder aber die Stimmen von je mindestens einem Sechstel der Wahlberechtigten dreier Bundesländer. Mit Ausnahme des Motorrad-Volksbegehrens 1995 haben alle bisherigen Volksbegehren in Österreich diese Hürde geschafft.

Nachdem es bislang nur eine Facebook-Gruppe gab, die mittlerweile aber schon über 100.000 Mitglieder hat, sind wir also nun in der Phase, in der die Unterstützungserklärungen gesammelt werden. Und so funktioniert das Ganze laut der Website nichtraucheninlokalen.at:

P.S. Falls es RaucherInnen gibt, die sich von meinem Wunsch nach Rauchfreiheit bedroht fühlen – kotzt euch aus in den Kommentaren! Beschimpft mich als militante Nichtraucherin! Stilisiert das Teeren der Lunge hoch zum ultimativen Akt der Freiheit, bei dem der Mann noch Macho, die Frau noch fatale ist! Fühlt euch wild und rebellisch, so wie es euch der Marlboro Man vorgelebt hat! Der ist übrigens mit 51 an Lungenkrebs gestorben. Hm.

4 Kommentare leave one →
  1. 16. März 2010 6:14 pm

    Danke, das PS ist herrlich! Ich hab meine amtliche Unterschrift schon geleistet, geht wirklich problemlos und schnell.

  2. Pflanze permalink
    23. März 2010 11:13 am

    Das PS ist genial! DANKE!

  3. 24. März 2010 9:59 am

    mon plaisir!

Trackbacks

  1. Morning Briefing : digirati

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