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Solidaritätserklärung des Instituts TFM

6. November 2009

Heute wurde die Solidaritätserklärung des Instituts TFM der Uni Wien veröffentlicht:

Solidaritätserklärung des TFM der Universität Wien

Das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien unterstützt die studentische Protestbewegung:

1. Wir unterstützen die Studierenden in ihrem Protest gegen die unzumutbaren Studienbedingungen und in ihrer Forderung nach einer spürbaren Erhöhung des Budgets für die österreichischen Universitäten: Verdoppelung!

2. Wir wollen die Lehrveranstaltungen und Hörsäle für die Diskussion der Forderungen der Protestbewegung nutzen und die Universität als Ort neuer Formen von Wissensproduktion öffnen.

Monika Meister (Vorstand)
Klemens Gruber, Elisabeth Büttner (stv. Vorstände)

Von Studierenden und Lehrenden des Instituts ging gestern auch die Besetzung des Minoritenstüberl (a.k.a Mensa des Wissenschaftsministerums) sowie die Besetzung des Gangs vor Minister Hahns Büro aus. Damit war die Aktion ein Highlight des Tages – unten die Beschreibungen im Standard sowie Twitpics, die ich währenddessen gepostet habe.

Mensa besetzt

Auszug aus: Studenten auf Besuch im Ministerium

UPDATE 13.15: Wien – Die Studierenden (vor allem aus der Studienrichtung Theater-, Film- und Medienwissenschaften) haben das Ministerium freiwillig wieder verlassen. Minister Hahn war nicht anwesend, sie haben stattdessen eine Stunde lang mit einem Ministerialbeamten diskutiert. […]

UPDATE 13.00: Wien – Ungefähr 70 Studierende sollen derzeit im Ministerium sein. Wie sie hineingelangt sind, ist den Beamten ein Rätsel.

UPDATE 12.50: Wien – Einige Studierende haben es geschafft, ins Wissenschafstministerium zu gelangen. Die Polizei wurde gerufen. […]

UPDATE 12.20: Promi-Koch Andreas Wojta – auch bekannt aus der ORF-Sendung „Frisch gekocht“ – hat nichts gegen die Proteste in seinem Lokal einzuwenden: „Ich finde die Aktion toll. Wenn man Anliegen hat, soll man auch dafür eintreten.“ Allerdings glaubt er, dass die Proteste anderswo mehr Aufmerksamkeit erregen würden. Die Studenten haben übrigens nicht vor sich dauerhaft hier niederzulassen.

UPDATE 12.05: Das „Minoritenstüberl“ – quasi die „Mensa“ des Wissenschaftsministerium – wurde soeben besetzt. Die Studierenden haben Transparente aufgehängt und trinken Kaffee.

Im Ministerium

Auszug aus „Streik? Das ist mein Geburtstag“

Insgesamt ist der Bildungsaktionstag nur sehr schleppend in Gang gekommen. Zur Schülerdemo um 9 Uhr fanden sich nur 60 Demonstranten vor dem Bildungsministerium.

Eines der Highlights des Tages: Am Minoritenplatz herrschte zu Mittag helle Aufregung, als sich plötzlich eine Gruppe von siebzig Studenten und Lehrenden am Boden vor dem Büro von Minister Johannes Hahn niederlässt und den Weg versperrt. Niemand weiß, woher sie gekommen sind.

Vor einer halben Stunde saßen die Studenten der Theater-, Film- und Medienwissenschaften noch gemütlich im „Minoritenstüberl“ und besetzten dort alle Tische.

Als Draufgabe wollten sie Hahn spontan einen Besuch abstatten, dieser war allerdings ausgeflogen. In der Diskussion mit seinem Büroleiter Elmar Pichl kommen sie zu einem überraschenden Ergebnis. „Er hat uns einen persönlichen Gesprächstermin mit Hahn versprochen“ , berichtet Dominik Wurnig. „Stimmt nicht“ , heißt es aus dem Ministerium. Es wurde nur die bestehende Einladung zum „Hochschuldialog“ am 25. November bekräftigt. Von einem Exklusivtermin sei nie die Rede gewesen, betont Hahns Pressesprecherin.

Gespräch mit Elmar Pichl

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