Skip to content

Alles, was es zu sagen gibt zu Armin Thurnhers Diskussionbereitschaft

7. Oktober 2009

Es gibt diese nicht. Schade für den Falter.

P.S. Gnihihi. Diese Kolumne Thurnhers soll jetzt also Diskussionbereitschaft signalisieren? Ich sag’s mal so: Thurnher benimmt sich possessiv und ressentimentgeladen. Und auch parasitär – etwa zitiert er einen Antwortkommentar von mir auf mein eigenes Blogpost, natürlich ohne Namensangabe. „An meine Meerschweinchen“ – aha, alles klar, das ist ein Experiment und du willst beweisen, dass du uns vorführen kannst und wir weiter Zeter und Mordio schreien, wenn du weiter das Internet als Medium nicht ernst nimmst? Was war das noch mal mit dem Ethos der Journalisten? Sehr befremdlich zu beobachten, wie jemand sich beim Menschenexperiment auch noch so gefällt und dabei völlig überschätzt, wieviel man noch auf Papas Meinung gibt.

P.P. S. Damit ist Thurnher nun endgültig (ok, das konnnten wir absehen) nominiert für den Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten 2009 (ich bin in der Jury). „Im Übrigen bin ich der Meinung, die Printmedien müssen zerschlagen werden.“

18 Kommentare leave one →
  1. 7. Oktober 2009 9:45 pm

    Holzkäfer urteilt über Meerschweinchen

  2. 7. Oktober 2009 10:10 pm

    Schön gesagt:)

  3. 7. Oktober 2009 10:13 pm

    Den Titel würd ich allerdings nochmal korrekturlesen…🙂

  4. 7. Oktober 2009 10:16 pm

    Danke – das schöne an digitalen Aufjaulern ist ja, dass man die nachträglich korrigieren kann.

  5. Alvy Singer permalink
    8. Oktober 2009 11:55 am

    Auch gerade Thurnhers Kommentar gelesen und finde, dass hier einiges durcheinander gerät – hier werden Web 2.0, Diskussionskultur und Journalismus in einem (nicht langen) Text ver- und abgehandelt. Das hat kürzlich schon der Spiegel probiert, hat auch dort nicht funktioniert. Sich Web-Plattformen als Journalist oder Redaktion zu verweigern, heisst doch heute auch den Dialog mit den Lesern zu verweigern – denn dieser finden doch heute zu einem erheblichen Teil im Web statt. Mal auf höherem und mal auf tieferem Niveau. Wie im echten Leben oder im Wirtshaus, wo über Falter-Artikel parliert wird. Dass dies auch anonym geschieht, hat nicht auschließlich mit Niveaulosigkeit zu tun, sondern auch mit der Permanenz des Netzes zu tun – es ist legitim, nicht auf Jahre mit ev. impulsiv verfassten Postings in Verbindung gebracht zu werden. Egal. Im übrigen ist die Frage, ob Blog die Zeitung ablösen werden, in der Tat keine intelligente: Sollen sie nicht, müssen sie nicht und sind trotzdem eine Diskurs-Bereicherung – und die Autoren sollten sich hier wie dort ihrer Verantwortung bewusst sein. Im Übrigen verstehe ich diese „Das Internet ist…“ bzw. „Die meisten Webmedien sind…“-Belehrungen nicht. Denn das Netz definieren jene, die daran teilnehmen und versuchen es besser zu machen als alle anderen.

  6. 8. Oktober 2009 2:35 pm

    @Alvy: Ja, ja und ja:)

  7. 8. Oktober 2009 4:12 pm

    immerhin; jetzt habe ich das erste mal seit zehn jahren wieder einen thurnher-artikel gelesen…

  8. 8. Oktober 2009 7:29 pm

    ich unterstütze das!

  9. Walter Gröbchen permalink
    9. Oktober 2009 1:18 am

    @Alvy Singer: d’accord!

  10. 9. Oktober 2009 6:39 pm

    Den Preis für internetfreie Minuten nähme ich mit Freuden an – wie gesagt: diese narzistischen parasitären Medien bereichern mein Privatleben keineswegs, aber wenigstens nehme ich hiermit am Karusell der Eitelkeiten teil. Beruhigt?

    Der Meerschweinchendresseur

  11. 9. Oktober 2009 7:29 pm

    besitzt hier eigentlich irgendjemand meerschweinchen?
    woher kommen die annahmen zu deren dressierbarkeit?

  12. 9. Oktober 2009 7:43 pm

    Ich habe nie gesagt dressierbar – sie reagieren bloß auf Reize. Die Wortwahl „Dresseur“ mag etwas unglücklich gewesen sein.

  13. 5. November 2009 10:14 am

    Sorry , die Attribute „narzisstisch und parasitär“ für Weblogs sind – von Seiten eines selbstpragmatisierten Leitartikelschreibers – eine absolut jenseitige Unterstellung .

  14. 6. November 2009 11:15 am

    seh ich ebenso. bei seiner rede im audimax meinte thurner übrigens, wer würde wegen seines alters diskriminiert werden (nein, er wird gedisst für solche äußerungen – solche mögen zwar mit alter korrelieren, müssen aber nicht, wie andere zeigen).

Trackbacks

  1. Immer mehr Meerschweinchen « Grob. Gröber. Gröbchen.
  2. » Abt Armin versteht die Welt nicht mehr · Helge's Blog
  3. Wieder mal : Print vs. Web oder We don’t need no “Payback” at in|ad|ae|qu|at
  4. Nominierung in der Kategorie ‘Beleidigter Leitartikler’ #wolo09 «                digiom. ein studienblog über           das leben in und mit digitalen online medien.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: