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„Konturen – jenseits der Grenzen von Kunst und Wissenschaft“ im Kunstraum Niederöstereich

6. März 2009

Hier eine Empfehlung für eine Ausstellung, die inbesondere scientifically minded people ansprechen wird: „Konturen – jenseits der Grenzen von Kunst und Wissenschaft“ im Kunstraum Niederösterreich. Ich war am Donnerstag abend auf der Vernissage, Anlass war zunächst die Tatsache, dass mein Audiolebenslauf dort in einem Audiomobile zur Schau hängt. Doch das gesamte Konzept und die ausgestellte Kunst waren für mich ausgesprochen brauchbar (und nein, ich war nicht wegen dem guten Wein da, schließlich hab ich den Alkohol, das Fleisch und den Zucker bis zum 12. April aufgegeben, auch wenn der Wein scheinbar ein bekanntes gutes Argument für den Kunstraum Niederösterreich ist).

Die Ausstellung läuft noch bis zum 25. April, der Kunstraum Niederösterreich befindet sich in der Herrengasse 13, und hier ist der Waschzettel:

Die Ausstellung konturen widmet sich rezenten künstlerischen und wissenschaftlichen Positionen zur Person des Wissenschaftlers bzw. der Wissenschaftlerin. KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen wurden eingeladen sich mit der Person des/r Wissenschaftlers/in auseinanderzusetzen und Arbeiten dazu anzufertigen bzw. schon bestehende Arbeiten zur Verfügung zu stellen.

Das Spektrum der dabei entstandenen Arbeiten reicht von der Auseinandersetzung mit historischen Personen der Forschungsgeschichte, über installative Laboraufbauten bis hin zu wissenschaftssoziologischen Studien über die öffentliche Repräsentation des/r Wissenschaftler/in. Im Zentrum stehen dabei immer wieder jene paradoxen Eigenschaften die forschenden Personen medial zugeschrieben bzw. zugesagt werden, wobei dabei nicht nur gängige Klischees thematisiert sondern auch aufgebrochen werden. Und schließlich findet man in der Ausstellung immer wieder Verweise auf das komplexe Verhältnis zwischen Öffentlichkeit, Medien und den Wissenschaftsbetreibenden selbst, innerhalb dessen die öffentlichen Vorstellungen zur Person des Wissenschaftlers bzw. der Wissenschaftlerin gebildet, bestätigt und abgeändert werden.

Ziel der Ausstellung Konturen ist es jenseits der Grenzen von Kunst und Wissenschaft einen Diskurs über eine Figur anzuregen, die in der westlichen Gesellschaft eine zentrale Position einnimmt.

Künstler, Wissenschaftler und Konzept (Milena Bister ist die Wissenschaftlerin, die das Audiomobile mit erstellt hat):

Thomas Feuerstein, Ulrike Königshofer, Adam, C.I. Brom, Elena Peytchinska, Gernot Wieland, Karen Kastenhofer, Marko Lipuš, Milena Bister, Nikolaus Gansterer, Susanne Kriemann, Ursula Fischl, Markus Proschek, Martina Erlemann, Reinhold Zisser.

Konzept: Peter Brandlmayr

Siehe auch (nervige Frames auf der Seite) die Homepage des Kunstraums.

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