Skip to content

Zwei Notizen zur Haider-Nachfolge

13. Oktober 2008

Stefan Petzner wird mit 27 Jahren neuer Parteiobmann des BZÖ.

  1. Ob er diese Fotos noch einmal bereuen wird oder nicht ist abhängig von der Frage, ob die Celebrity-Culture die Politik schon hinreichend unterwandert hat. Einem anderen Poseur, Karl-Heinz Grasser, waren die Bilder vom nackten Körper dann ja doch wieder so peinlich, dass er klagen wollte. Was ist aus der Klage eigentlich geworden (and who cares?)
  2. Ob der Petzner im Tagada die ganze Fahrt durch tanzen könnte? Das wär‘ mal ein Politiker von Format!


Bildzitat: Elektrojournal

Reblog this post [with Zemanta]
10 Kommentare leave one →
  1. 13. Oktober 2008 12:36 pm

    Damit haben wir nun den ersten Kracher im Parlament. Bei der Wahlentschiedung der 16 bis 30 Jährigen ja nur konsequent. Bam, oida!

  2. 13. Oktober 2008 1:41 pm

    Dito! Jede Republik kriegt halt die Politiker, die sie verdient.

  3. 13. Oktober 2008 1:48 pm

    Herst, das heisst Krocha!🙂

  4. 13. Oktober 2008 3:49 pm

    also, ich finde die Fotos ganz okay – das solltet ihr auch!

    Und darum empfehle ich auch, es mir nachzutun, und der Facebook-Gruppe „Stoppt die Homophobie“ beizutreten.

  5. 13. Oktober 2008 5:26 pm

    Ob Entblößung im Politiker und -innenleben auch noch mal „backfiren“ könnte, ist aber keine Frage der sexuellen Ausrichtung. Siehe Gabriele Pauli in DE. Wo ist für dich die Homophobie in dieser Frage?

  6. 13. Oktober 2008 9:59 pm

    @digiom ich versuche meiner eigenen kleingeistigkeit auf diesem wegen herr/frau zu werden – weil ich die fotos sehr passend für gayromeo.at oder ähnliche seiten finden würde:)

  7. 13. Oktober 2008 10:30 pm

    Jaaaaa… aber dann müsste schon auch noch der Spandexslip oder ein feuchter Finger auf der Brustwarze zu sehen sein, damit das da irgendwen mitreißt:) Etwas mehr lip & tongue action wär‘ auch nicht schlecht.

    Für mich fällt das eher in den Mainstream der (irritierenden!) neuen Kuschelhetenerotik, die einen heutzutage in jedem Fotographenschaukasten belästigt. „Sehr ästhetisch“ haben die Kollegen vermutlich geurteilt.

    Ich selbst mag das ja nicht sehen (auch nicht die ganzen schwangeren nackten Bäuche, die einem heutzutage aufgenötigt werden, auch von Leuten, mit denen man lieber angezogen verkehrt)- bzw. empfinde ich solche Zeichen öffentlcher Lust an der Kamera als sehr bedenklich für einen Politiker (ich denke als Deutsche an Gerhard Schröder). Jedenfalls sicher kein Kompetenzstatement!

    Nicht, dass ich irgend jemandem vom BZÖ je getraut hätte…

  8. 14. Oktober 2008 2:07 pm

    ohhhh nein!!! spandexslip und nippelbefeuchtung – das war etwas zu visuell beschrieben – dieses bild muss ich jetzt erst mal wieder aus dem Kopf bringen!!!:)

    von wegen Politiker und fotos… Interessante Aussage von Eva Glawischnig im aktuellen Falter:

    FALTER: Sie machen es den Medien auch leicht. Etwa wenn Sie sich für ein Foto in einem dünnen Kleid mit nackten Beinen auf der Couch räkeln. Ein Josef Pröll würde sich nicht so hinlegen.

    Glawischnig: Dieses Foto, das Österreich am Wochenende brachte, war eine Frechheit. Das wurde von Österreich gefladert. Das war eine uralte Geschichte in Madonna für einen Gesundheitsartikel zum Thema „Fit im Büro“. Da ging es darum, regelmäßig die Beine hochzulagern.

    FALTER: Selbst dann ist so ein Foto problematisch.

    Glawischnig: Ich habe daraus meine Schlüsse gezogen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sich viele männliche Kommentatoren und Chefredakteure vor Weiblichkeit fürchten. Diese Männer halten es nicht aus, wenn eine Frau schön ist und trotzdem politisch etwas kann.

    Quelle: http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=785

    Auf diesen investigativen Journalismus kann sich der Falter echt was einbilden….

  9. 14. Oktober 2008 5:22 pm

    Sorry! Wollte dir kein übles Kopfkino bescheren:)

    Glawischnig bringt’s auf den Punkt: Frauenkörper ist prinzipiell sexualisiert, wie im Fall Pauli gibt’s dann keinen Ausweg mehr.

    Interessant wird sein zu sehen, ob die zunehmende Sexualisierung auch von Männerkörpern (siehe Bild Petzner) auch Männern dann solche Fallen stellt?

  10. 14. Oktober 2008 8:33 pm

    Das ist eine gute Frage bzgl Sexualisierung des Männerkörpers. Ich kann es mir aber definitiv nicht vorstellen. Solange im Sommer noch Bauarbeiter mit nackten Oberkörper auf den Baustellen arbeiten – und sie keiner wegen Erregung öffentlicher Ärgernis anzeigt – wird das nicht passieren:)

    Nackte männliche Oberkörper sind einfach nicht anstößig – das ist eingelernt:) Frauen in der Politik kommt man/n da hingegen gleich mit einer scheinheiligen Moralkeule. Ich erinnere auch an Angie Merkels tiefen Ausschnitt bei einem Opernbesuch….

    Aber sowohl die Fotos in „Österreich“ als auch die wirklich ausnehmend depperten Fragen im Falter und der ZIB lassen nur einen Ausweg zu: Wir brauchen Chefredakteurinnen und mehr Anchorwomen. Dann hört vielleicht dieser latente Sexismus auf.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: