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Google Maps Mashups für Homizid-Tatorte einsetzen?

30. Juli 2008

Ich weiß nicht wie das anderen geht: Wenn es nach mir ginge, würden Fotografien von Mordopfern dem Medienbilderstrom vorenthalten werden. Für mich wird da ein Stück der letzten Würde verletzt die Menschen, gerade solchen, die gewaltsam aus dem Leben gerissen wurden, meines Empfindens nach zusteht. Ähnlich irritiert mich die Art und Weise, mit der sich ABC’s The Denver Channel das Google Maps Mashup Quikmaps zu nutze macht: Hier wird aufs Haus genau ausgewiesen, wo die 18-jährige Angie Zapata – vermutlich in einem heterosexistischen Gewaltakt – ermordet wurde. You like? I don’t!

Quikmaps

3 Kommentare leave one →
  1. 31. Juli 2008 2:19 pm

    sex sells, suicide sells, violence sells, crime sells… nach diesem prinzip funktioniert auch http://www.liveleak.com/ , eine britische site, auf die ich kürzlich über einen fernsehbericht aufmerksam wurde, und die regelmäßig private gewaltvideos veröffentlicht, die auch immer die high scores bekommen…

  2. 1. August 2008 8:37 pm

    Berichten oder in Szene setzen?! Mich irritiert dieser Bloßstellung sehr.

  3. 1. August 2008 8:48 pm

    Hier geht’s absolut um in Szene setzen. Wer hat was davon, wenn das ganze auf der Karte ausgewiesen ist?

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