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Industrieverband erfindet den „Tag des geistigen Eigentums“

26. April 2008

So ganz große deutsche Künstler wie Tokio Hotel, die Söhne Mannheims, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, Peter Maffay und Reinhard Mey haben also einen offenen Brief geschrieben an die Kanzlerin, sie möge was gegen illegale Downloads tun und den „angemessenen Schutz“ ihrer Werke „zur Chefsache zu machen“. Und wenn man Laut.de glauben darf, sind diese Künstler der Lobby gewaltig auf den Leim gegangen:

Der „Tag des geistigen Eigentums“ ist nämlich eine Erfindung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Die Anzeige mit dem offenen Brief an die Bundeskanzlerin finanziert der Bundesverband Musikindustrie. Es geht in ihm also keineswegs um die Zukunft des Standorts Deutschlands und auch nicht wie behauptet um die Existenz junger Künstler, sondern – ganz banal – um die Sicherung von Pfründen.

Forget it, Industrieverband, und sorry, Tokio Hotel et al., dass ihr euch auf die falsche Seite schlagt (not that I care about you). You can’t have digital without the freedom of bytes!

Hier bei Laut weiterlesen.

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