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Gleich geht’s los bei MenschMaschine

1. September 2009

Gerade sitze ich noch in der U-Bahn, tippele dieses Blogpost und bin gespannt, was mich heute Abend im Rabenhof erwartet: “MenschMaschine -ein bunter Abend 2.0″ lautet der Anlass, erdacht u.a. vom Andreas Wochenalt und Walter Gröbchen. Getwittert werden soll, von außen und innen.

Schwer gespannt bin ich auf die dramaturgische Lösung: Da das, was sich im Social Web ergibt, mitunter unberechenbar, in jedem Fall um wahrnehmbar zu werden kollektive Aktion erfordert, erscheint die Übertragung desselben in ein Bühnenformat nach einer nicht geringen Herausforderung. Der Untertitel “Bunter Abend” gibt uns evtl. schon einen Hinweis – wird es eine Nummernrevue? Eins der schwierigsten Formate, nebenbei, wenn der kulturell als bekannt voraussetzbare Rahmen (Karneval, Polterabend, Striplokal) fehlt. Wird es den Machern gelingen, diesem Wiedererkennungswert aus der (in gewissen Kreisen) allbekannten Webfolklore zu extrahieren? Werden die, die das Web eher beiläufig als emphatisch nützen, den Schmäh erkennen? Werden die Geeks sich wiederfinden?

Oder aber – durch andere Herausforderungen gekennzeichnet – wird es ein übergeordnetes Narrativ geben, Figuren, die eingeführt und entwickelt werden? Werden Gröbchen und Wochenalt schauspielern? Bleiben sie hinter den Kulissen?

Fragen über Fragen – was auch dabei herauskommt, ich werde etwas lernen über das Verhältnis von Web und Theater.

Sehr gelungen als Theater über und z.T. auch mit Medien (wobei es sich längst in den Bühnenkanon integrierte Meduen handelte) war übrigens das Stück “Es war einmal die Medien” aus der Feder von monochrom.at, im letzten Frühjahr in der Volksoper (Volkstheater aufgeführt. In dem Fall handelte es sich um ein Narrativ, das seinerseits von größtenteils dialogisierender, in der Tendenz medientheoretischer Erörterung getragen war – soll nicht jedermann/fraus Sache gewesen sein, für mich war der Erkenntniswert hoch. Bitte selbst googeln – vom Iphone aus ist das etwas aufwändig:)

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