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Ein Besuch in der Grünen Bezirksgruppe mitten im 7.

21. Mai 2009

Gestern war ich zu Besuch in der Grünen Bezirksgruppe in der Herrmanngasse 25 – von Andreas Trawöger hatte ich von der Möglichkeit erfahren, Grüne Wahlzeugin bei der EU-Wahl zu werden, von Klubobfrau Ursula Berner gab es noch einmal eine persönliche Einladung, und so fand ich mich am runden Tisch des Bezirksgruppenmeetings im 7. Bezirk wieder. Die Atmosphäre war von Anfang an herzlich – so sehr, dass ich mich schon frage, ob es nicht von Anfang an sinnvoller gewesen wäre, den Kontakt zu den Bezirksgruppen zu suchen, statt sich in der Sache Grüne Vorwahlen wie bisher vorwiegend mit den Ängsten in den ‘höheren Rängen’ der Grünen auseinander zu setzen.

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Anstatt skeptisch beäugt zu werden wurde ich gleich einbezogen in die Diskussion der Aufgaben einer Wahlzeugin, und dabei durfte ich miterleben, wie authentisch das Interesse an der Teilnahme am demokratischen Prozess in den Bezirksgruppen gelebt wird. Der Funke sprang über, und ich freue mich jetzt schon auf den Wahltag, bei dem ich sicher nicht erst eine Viertelstunde vor Wahllokalschluss, sondern 1 bis 2 Stunden vorher kommen werde, um auch noch etwas mitzuerleben von den Interaktionen zwischen den Parteienvertretern im Wahlkommittee; und natürlich, um mich frühzeitig mit Blick auf die gemeinsame Auszählung im Team zu etablieren. Abenteuer Demokratie, live und in Farbe!

GrueneBG7b

Natürlich war ich nicht in den Siebten gekommen, um über die Grünen Vorwahlen zu reden – dass das Thema dennoch auftauchte wunderte mich nicht. Das Feedback auf die Grünen Vorwahlen hier in der Bezirksgruppe war durch die Bank positiv – es wurde auch angeboten, parteiintern von meinem Besuch zu berichten, und sogar als Vermittler des Vertrauens zwischen einzelnen VorwählerInnen und der Partei zu fungieren.

Für mich ist die Situation freilich etwas anders als für die meisten Vorwählerinnen, denn ich bin ja schon (als einzige) Unterstützerin angenommen. Ein wenig Enttäuschung meinte ich wahrzunehmen, dass ich die einzige war, die sich als Wahlzeugin bis dato gemeldet hatte (Gerald Bäck wird übrigens auch noch Wahlzeuge werden) – zugleich bin ich mir nicht sicher, ob ich mich selbst überhaupt gemeldet hätte, wenn ich nicht bereits angenommen wäre. Dinge wie jener Kuhhandel, der da von einem Grünen Gemeinderat vorgeschlagen wurde, haben das Vorab-Engagement etwas gelähmt.

Mit Blick auf den gestrigen Besuch kommt mir das noch immer andauernde Zögern im Landesvorstand sogar recht egoistisch vor – die Bezirksgruppen können jede weitere Unterstützerin gebrauchen und sind, wie mir Ursula Berner mit Blick auf ihre Erfahrung im Siebten berichtete, auch in der Vergangenheit immer sehr integrativ gewesen. In diesem Sinne: hoffen wir auf einen guten Ausgang, für die Grünen und die Grünsympathisantinnen!

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