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Endlich: Ein BarCamp am Traunsee

16. Juli 2008

Nachdem ich mich gleich in die Logobastelei und Sponsorsuche gestürzt habe, komme ich jetzt auch mal dazu den ersten beiden Regeln der BarCamps zu entsprechen: Am 22. und 23. August findet ein BarCamp am Traunsee statt, juhu!

Meral hat es angestoßen, da der Meinige wie der ihrige auch vom Traunsee kommt, war ich gleich dabei, und mit Helge, Max und Smime war dann gleich ein vergleichsweise vielköpfiges Orgateam beisammen. Diejenigen, für die BarCamp nach Bahnhof klingt, hier noch einmal die bewährte Definition:

Ein BarCamp ist eine Ad-hoc-Nicht-Konferenz (Wikipedia: Unconference), die zum ersten Mal 2005 in San Francisco und im deutschen Sprachraum zum ersten Mal im September 2006 in Wien stattfand.

Barcamps sind aus dem Bedüfnis heraus entstanden, dass sich Menschen in einer offenen Umgebung austauschen und voneinander lernen können. Es ist eine intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen, und Interaktion der Teilnehmer untereinander.

Jeder, der etwas beizutragen hat oder etwas lernen will, ist willkommen und herzlich eingeladen mitzumachen.

* Für den Fall, dass du mitmachst, stell dich darauf ein, dich mit anderen Barcampern auszutauschen.
* Wenn du gehst, sei bereit, deine Erfahrungen mit dem Rest der Welt zu teilen.

Diejenigen, die schon mal an einem BarCamp teilgenommen haben, können bestätigen, dass das wirklich funktioniert. Zaungäste sind unerwünscht, dafür ist jeder der Anwesenden ein gleichberechtigter Teilnehmer – es gibt keine hofierten Key Notes, jeder darf präsentieren, keiner muss dafür zahlen. Bis auf die Sponsoren – Sponsoren machen BarCamps möglich, und häufig nehmen Sponsoren auch an BarCamps teil und gehen so mit sehr viel neuem Wissen nach Hause. Wo Sponsoren nicht teilnehmen können, wird ihre Botschaft dennoch nach draußen getragen, dank der Regeln der Barcamps:

* 1st Rule: You do talk about Bar Camp.
* 2nd Rule: You do blog about Bar Camp.
* 3rd Rule: If you want to present, you must write your topic and name in a presentation slot.
* 4th Rule: Only three word intros.
* 5th Rule: As many presentations at a time as facilities allow for.
* 6th Rule: No pre-scheduled presentations, no tourists.
* 7th Rule: Presentations will go on as long as they have to or until they run into another presentation slot.
* 8th Rule: If this is your first time at BarCamp, you HAVE to present. (Ok, you don’t really HAVE to, but try to find someone to present with, or at least ask questions and be an interactive participant.)

Bereits drei Sponsoren haben sich gefunden: Freewave danken wir für das W-LAN am Samstag, der Semantic Web Company und Andreas Blumauer für Kaffee und Kuchen, und Martin Bredl von der Telekom Austria TA AG für die Finanzierung der BarCamp T-Shirts, die ein wichtiges Mittel sind, um das Konzept BarCamp weiterzutragen und bei Nicht-Besitzern häufig Neid hervorrufen:-)

Worum geht’s am Traunsee? BarCamps sind zu einem gewissen Grad offen, da die Themen erst vor Ort beschlossen werden – beschlossen ist nicht das richtige Wort, denn wer ein Thema hat, trägt es ein und darf dann auch präsentieren. Das ist für mich fast das wichtigste Instrument der BarCamps – dass keine Richtungen und Perspektiven durch ein Panel welcher Art auch immer ausgeschlossen werden. Die Selbstverpflichtung der Teilnehmer, ihren Präsentationsslot auch ernst zu nehmen, funktioniert dabei meiner (noch auszubauenden!) Erfahrung nach sehr gut.

Das Leitthema ist diesmal “Social Media Reviews” – konkret geht es um die Bewertung all der vielfältigen Social Media Instrumente, die es gibt, insbesondere auch um den Vergleich von verwandten Formaten: Digg vs Yigg Vs Mr Wong, Twitter vs Jaiku vs Identi.ca, WordPress vs Typepad vs LiveJournal, etc etc pp.

Jungs und Mädels, ich freue mich sehr aufs BarCamp! Vor allem Mädels dürfen sich gerne noch mehr trauen – bislang sinds nur Meral und ich, Tschilp überlegt noch, Sigrid macht hoffentlich ihre Zusage für Samstag wahr (ins Wiki eintragen!), und ich biete mich gerne als Ansprechpartnerin an für Frauen, die überlegen zu kommen, sich aber noch in diese “Geek-Hölle” ;-) nicht ganz reintrauen:-)))

Zemanta Pixie
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6 Kommentare leave one →
  1. 16. Juli 2008 6:02 nachmittags

    “Geek-Hölle” gehört wirklich mit einem Smiley :-)
    Ich habe vor meinem ersten BarCamp (2007 in Kärnten) auch lange überlegt ob ich dazu passe. Meine Web 2.0 Erfahrungen waren noch nicht sehr groß, Programmierer etc. bin ich auch keiner. “Nur” ein Blogger. Und gut war es es auszuprobieren. So geekig :-) waren die Leute gar nicht, es gab viel interessantes zu hören und durchaus Möglichkeiten sich einzubringen – eben auch mit Themen die sonst keinen Platz hatten. So erzählte ein Blogger, der für sich kleine literarische Texte verfasst über seine Erfahrungen. Nichts spektakuläres, aber die zuhörenden “Geeks” waren fasziniert auch mal so eine Sicht (eben eine nichttechnische) vermittelt zu bekommen.
    Das ist das Schöne an BarCamps – das so viel möglich ist. Daher sehe ich keinen Grund warum Nicht-Geeks, Frauen, Nur-BloggerInnen,…nicht auch teilnehmen sollten. Ganz im Gegenteil. Erst die Vielfalt der Ideen, Gedanken, Interessen und Sichtweisen macht das spannende an BarCamps aus. Die besten Sessions sind oft die, in denen nicht ein Vortrag gehalten wird, sondern bei denen einfach zur Diskussion zu einem bestimmten Thema eingeladen wird.
    Daher wäre für mich durchaus interessant mal darüber zu reden, wie man mit BarCamps auch endlich die erreicht, die man nicht erreicht und für die ein BarCamp aber durchaus spannend sein könnte.

  2. 16. Juli 2008 6:58 nachmittags

    Smiley ist ergänzt – ich könnnte dir nicht mehr zustimmen (hoffe, dass nichts anderes dort oben heras zu lesen war!) und ich bemühe mich eifrig, Leute an den Traunsee zu lotsen, die auf den ersten Blick (wie ich) Schiss hätten – ich war erst einmal auf einem BarCamp, war absolut begeistert von dem sich gegenseitig ernst nehmen (das du ja auch beschreibst), aber ein wenig mulmig war mir auch, wie ich mich da bewegen würde. Ich hab mich überwunden und dann tatsächlich eine Diskussion eingetragen in das Raster, d.h. die Regeln ernst genommen, gerade das Präsentieren ist m.E. aber etwas, das viele abschreckt. Schade, ist aber so.

    Habe auch bei meinen Versuchen, das BarCamp nichts ahnenden, potenziellen Sponsoren darzustellen festegstellt, dass man es nicht feststellen kann, ohne auf die Open Source / Developer Kultur Bezug zu nehmen – und aus der Geek-Ecke kommt es doch schon oder so sehe ich das falsch.

    Access to Tools, Man! :-)))

    Edit: Hab grad deinen Vorschlag in Facebook gelesen, sowas wie das Blogtailkonzept vorzuschlagen – find ich gut, wobei das mit der Regel “No Tourists” dabei immer noch harmonisieren sollte.

  3. 16. Juli 2008 10:20 nachmittags

    Ja, ja, einmal ausgesprochen fest durchbeissen. Wird uns wohl gelingen, nach dem unermesslichen Einsatz bei der Sponsorensuche, super gemacht danke.

  4. moosweiblein permalink
    24. Juli 2008 3:09 nachmittags

    hey, wo ist denn traunsee, ist das weit weg von wien? vielleicht kann ich auch kommen, bin im august nämlich dort…

    das wäre ja schön, so von wegen frauenquote in der geekhölle (oh, wow!)…

    grützi, sandra

  5. 24. Juli 2008 3:13 nachmittags

    das ist in oberösterreich, 2,5 stunden von wien, traumhafte urlaubsgegend – lohnt sich !!! gerade gesehen: eine woche später gibts ein frauenbarcamp in münchen. aber komm unbeindgt an den traunsee!!!! yay!

  6. 24. Juli 2008 3:13 nachmittags

    Location etc. steht alles auf dem wiki, der ist nur grad down:-(

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